Gerterode. Am Feuerwehr-Wettkampf um den Wippertalpokal in Wülfingerode beteiligte sich auch der Nachwuchs aus Gerterode. Beim Löschangriff galt es, auf einer Strecke von 60 Metern in Windeseile Wasserschläuche miteinander zu verbinden und treffsicher das Ziel zu erreichen.

Bei den Jungen errang Gerterode mit einer Zeit von 53,01 Sekunden den 3. Platz. Die Mädchen waren das erste Mal am Start und holten gleich mit einer beachtlichen Zeit von 60,30 Sekunden den Pokal nach Gerterode. Jugendwartin Manja Behrens freute sich sehr.

 

Quelle: TA 12.05.2014

Am Wochenende feierte die Freiwillige Feuerwehr Gerterode ihr 80-jähriges Jubiläum und 285 Jahre Löschwesen mit einem ereignisreichen Fest.
Los ging es bereits am Freitagabend mit einer Disco unter dem Festzelt, welche vor allem die Jugend begeisterte. Am Samstagvormittag stand dann ein Nachbarschafts-Wettkampf der Jugendwehren in der Disziplin "Löschangriff" auf dem Programm, wobei die Mannschaft aus Niederorschel den ersten Platz belegte. Die Gastgebermannschaft folgte auf dem zweiten, die Deunaer Mannschaft auf dem dritten Platz. In Gerterode, so Manja Behrens, gibt es derzeit 20 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren, die sich, aufgeteilt in drei Altersgruppen, in der Jugendfeuerwehr engagieren und regelmäßig treffen. Behrens selbst betreut als Jugendwartin mit Thomas Ebenrett die Übungsstunden, die immer auch mit viel Spaß verbunden sind. Derzeit, so hieß es, plane man für die 16 Jungen und vier Mädchen eine Ferienfreizeit, die bei den Jüngsten in der Feuerwehr sicher wieder gut ankommen werde. Nach den anstrengenden Wettkämpfen am Samstagvormittag gab es erst einmal, und das ist Tradition, Erbsensuppe aus der Feldküche, bevor das Nachmittagsprogramm anlief. Musikalisch begleitet wurde es von der Feuerwehrkapelle aus Breitenholz.
 

 

Die Mädchen und Jungen konnten sich beim Karussellfahren vergnügen, auf der Hüpfburg toben oder bei einer fesselnden Zaubershow zusehen und natürlich mitmachen. Beliebt bei den Erwachsenen, insbesondere bei den Jugendlichen, war der Stand mit "Hau den Lukas". Am Abend wurden die beiden Jubiläen dann beim Tanz unter dem Festzelt mit DJ Torsten gefeiert. Mit dem traditionellen "Hähnekrähen" und einem anschließenden Frühschoppen klang das rundum gelungene Feuerwehrfestwochenende aus, an das sich die Gerteröder noch lange erinnern.

Quelle: Thüringer Allgemeine (Juvita Sappelt) / 08.07.13

Nicht nur fordern, sondern selbst anpacken - unter diesem Motto wurde im kleinen Dorf Gerterode schon viel bewegt. So hat sich zum Beispiel der Feuerwehrverein in Eigenleistung ein neues Domizil geschaffen

Rund 2000 Stunden ehrenamtliche Arbeit sind es bis jetzt gewesen, die die Floriansjünger an ihrem neuen Feuerwehrhaus geleistet haben. Der Gerteröder Bürgermeister ist sehr stolz auf die Feuerwehr, die mutig den Umbau der alten Schule in Angriff genommen hat. Das Haus, das in den 50er-Jahren entstand und zwischenzeitlich auch schon als Kinderheim und Wohnhaus gedient hatte, wird komplett umgekrempelt. Im November vorigen Jahres ging es mit den Sanierungsarbeiten im Kellergwschoss los. Das ist inzwischen nicht mehr wiederzuerkennen, es sieht jetzt aus wie neu. Dieses Jahr ist das obere Geschoss an der Reihe. Mit dem Projekt werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Gerteröder Feuerwehr benötigt dringend eine Unterstellmöglichkeit für ihr Kleinlöschfahrzeug, das in das bisherige Domizil, eine bessere Garage, ganz einfach nicht hineingepasst hat. Die war nur für den alten B 1000 ausreichend. So stand das neue Löschfahrzeug sieben Jahre lang im ehemaligen Gutsgebäde. Zum anderen hätte die Gemeinde die alte Schule, die ihr gehörte, sonst kaum noch halten können, erklärte Bürgermeister Udo Hartung. Natürlich wird bei Umbau nicht nur an das Löschfahrzeug gedacht, das schon in die neue Garage gefahren werden kann, sondern auch an die Feuerwehrleute selbst. Sie haben endlich sanitäre Anlagen und Umkleidekabinen bekommen, müssen sich also nicht mehr zu Hause umziehen, wenn sie zum Einsatz gerufen werden. Eine Teeküche und ein Versammlungsraum sollen dieses Jahr im Obergeschoss geschaffen werden. Auch der Versammlungsraum ist für die Feuerwehr sehr wichtig, denn bislang müssen die Treffen jedes Mal in der Gaststätte abgehalten werden. Im Feuerwehrhaus ist auch weiter der Jugendclub untergebracht.

Quelle: TA, 09.02.06

 

Nun ist die Ausrüstung der Gerteröder Freiwilligen Feuerwehr fast perfekt. Am Sonnabend bekam sie vom Feuerwehrverein ihre eigene Fahne überreicht. Gefeiert wurde mit einem zünftigen Pokalwettkampf, zu dem insgesamt sieben Gastwehren anreisten. Stolz flatterte am Sonnabendvormittag das dunkelblaue Banner im Wind. "Darum, dass die Feuerwehr einsatzbereit ist, kümmert sich die Gemeinde. Für alles weitere sind wir zuständig", sagt Irmgard Kleine, stellvertretende Vorsitzende des Feuerwehrvereines. Der wurde vor zehn Jahren gegründet. Zum runden Geburtstag überreichte so eigentlich der Jubilar das Geschenk. Die Vereinsfahne wurde vom Förderverein komplett selbst finanziert. Rund 80 Mitglieder zählen Wehr und Verein, denn wer in der 1933 gegründeten Wehr tätig ist, ist auch im Feuerwehrverein.
Nun hoffen die Kameraden wie auch Wehrleiter Detlef Brand, dass sie bald auch ihr eigenes Gerätehaus haben. Vor sechs Jahren bekamen sie ihr neues Fahrzeug, dass zur Zeit im alten Gut abgestellt ist. Die Uniformen nehmen sie mit nach Hause. Auch Bürgermeister Udo Hartung weiß um das Problem. "Das Gerätehaus ist auf der Prioritätenliste der Gemeinde schon unter die ersten drei Plätze gerückt", betont er. Auch der Förderbescheid vom Landkreis sei bereits eingetroffen. "Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 300 000 Euro. Der Landkreis gibt 35 000 dazu. Den Rest muss die Gemeinde aufbringen." Ein Objekt ist bereits gefunden. Die alte Schule, die derzeit einen Jugendclub beherbergt, soll umgebaut werden und ein Stellplatz für das Fahrzeug neu entstehen. Der Jugendclub wird mit integriert. "Was wir an Eigenleistung bringen können, machen wir auch", betonen Bürgermeister und Wehrleiter. Vielleicht noch in diesem Jahr, hoffentlich im nächsten solle mit dem Bau begonnen werden.
Das zehnjährige Bestehen des Feuerwehrvereines aber wurde erstmal kräftig mit der Übergabe der Fahne, dem elften Nachbarschaftswettkampf und reichlich Erbsensuppe gefeiert. Die Fahne wurde an altgediente Mitglieder und somit in die Wehr übergeben. Die Weihe übernahm Pastorin Ulrike Kaffka als eine ihrer letzten Amtshandlungen im Ort. Sie übernimmt einen Lehrstuhl an der Magdeburger Universität.

Quelle: Thüringer Allgemeine, 16.08.2004

 

Ein Jahrzehnt hat der 87 Mitglieder zählende Feuerwehrverein von Gerterode auf diesen Moment gewartet, binnen 20 Minuten war alles vorüber: die Übergabe der neuen Feuerwehrfahne. Zum am Wochenende gefeierten Zehnjährigen des Vereins und im Rahmen der Nachbarschaftswettkämpfe mit acht beteiligten Wehren wurde das Schmuckstück an die Kameraden überreicht. Wehrführer Detlef Brandt zeigte sich hoch erfreut, unterstrich noch einmal, dass die Fahne ohne Zuwendungen erworben wurde und sie nun der ganze Stolz der Wehr sei. Der Zeremonie wohnte auch Pastorin Ulrike Kaffka bei, die nach zehn Jahren Tätigkeit in Gerterode bald an die Uni Magdeburg wechselt. Sie sagte, im Verein würde man ein Stück des Lebens mit anderen teilen, somit gemeinsame Ziele verfolgen. Die Fahne sei ein Zeichen für diese gelebte Gemeinschaft.
Während die Gerteröder noch damit beschäftigt waren, die bislang erhaltenen Banner an der Fahne zu befestigen, machten sich die angereisten Kameraden für den Löschangriff bereit, den die Wehr aus Saalfeld (Unstrut-Hainich) gewann. Unter der Jugend hatten die Wülfingeröder die Nase vorn. Auch die Frauenwehr von Gerterode schnitt mit einer guten Zeit ab. Zur Stärkung reichte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Irmgard Kleine Mittag aus der Gulaschkanone, das sie um 4 Uhr am Morgen angesetzt und wofür sie u.a. 100 Kilogramm Kartoffeln verwendet hatte.
Mit vor Ort war auch Bürgermeister Udo Hartung. Er hofft, dass so schnell wie möglich ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut wird. Unter den Top drei sei der Ort auf der Warteliste. Das neue Domizil soll der jetzige Jugendclub werden, mit einem Stellplatz, Vereins- und Schulungsraum sowie sanitären Anlagen. Das Gebäude muss dazu um- und angebaut werden. Die Kosten belaufen sich laut Hartung auf 300 000 Euro. Eine Förderung vom Kreis liegt für 2005 vor. Unterstützung habe man auch wegen des "hohen" aufzubringenden Eigenanteils beim Land beantragt. "Ohne Fördergelder läuft aber nichts", sagte Hartung. Und einen Kredit würde die Gemeinde nicht bekommen. "Wir haben uns seit Jahren für den Bau eingesetzt, würden notfalls auch auf die Barrikaden gehen." Untergestellt ist das vor sechs Jahren neu gekaufte Kleinlöschfahrzeug in einem alten Gutshaus. Einen Vereinsraum haben die Kameraden nicht, auch würden die Uniformen zu Hause liegen. Im Rahmen der Dorferneuerung wäre einiges möglich gewesen. "Aber die ist zwischenzeitlich ausgelaufen."

Quelle: TLZ, 16.08.2004

   
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