Gerterode (Eichsfeld). Feuerwehr befreit verletzten Fahrer aus dem Führerhaus. Agrargesellschaft sichert die Kreidekalk-Ladung.

 

Als am Mittwochmittag der Fahrer eines Sattelzuges auf einem Feld bei Gerterode Kreidekalk zum Düngen ablud und rangierte, kippte der Lastwagen samt Anhänger plötzlich auf die linke Seite. Der Fahrer verletzte sich dabei und konnte sich nicht aus eigener Kraft aus dem Führerhaus befreien. Die herbeigerufene Feuerwehr Gerterode befreite den Verletzten schließlich aus dem Führerhaus, indem sie die Frontscheibe des Fahrzeuges entfernte, so Einsatzleiter Ralf Waldmann von der Gerteröder Feuerwehr. Der Mann wurde vorsorglich ins Krankenhaus nach Nordhausen gebracht. Im Einsatz waren neben den Rettungssanitätern auch die Feuerwehren von Bernterode und Breitenworbis. Auch Mario Reinhold, der Geschäftsführer der Agrar GmbH Deuna, die das Feld bewirtschaftet, eilte zum Unfallort. Die 25 Tonnen Kalk sollten in den nächsten Tagen als Dünger auf das Feld gebracht werden. Der Agrar-Betrieb half mit einem Radlader, den im Sattelzug verbliebenen Kreidekalk heraus zu holen, so dass die benachrichtigte Bergungsfirma das Fahrzeug mit Hilfe eines Kranes wieder aufrichten konnte. „Öl oder Benzin sind bei dem Unfall nicht ausgelaufen“, so der Einsatzleiter. 

Da sich der Unfall direkt neben einem Bach und im Trinkwasserschutzgebiet ereignete, wurde auch die Wasserbehörde des Landkreises und der Wasserzweckverband informiert. Zur Höhe des Schadens ist noch nichts bekannt. Sattelzug mit Kreidekalk kippt im Eichsfeld auf die Seite.

Quelle: TLZ, 23.08.2017

   
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