In Gemeinde Baumöglichkeiten an vielen Ecken und Enden


"Einen bestätigten Bauplan gibt es in Gerterode nicht, aber denjenigen, die bauen wollen, werden von der Gemeinde keine Steine in den Weg gelegt", erklärte Bürgermeister Winfried Peczulat und wies auf die Möglchkeit der Lückenbebauung hin. Bisher wisse die Gemeinde von zwei Bauwilligen, drei Häuser seien bereits im Entstehen. Weil alle Straßen in der Gemeinde erschlossen sind, seien Baumöglichkeiten an vielen Ecken und Enden vorhanden, das Dorf an vielen Stellen erweiterungsfähig, so Peczulat. Derzeit wohnen in Gerterode 449 Leute, früher seien es mal an die 800 gewesen, erinnert sich der Bürgermeister. Der Bauboom in Leinefelde und anderen umliegenden Städten habe dann jedoch auch viele Gerteröder dazu veranlaßt, aus dem Dorf in die Stadt zu ziehen. Jetzt sei genau der umgekehrte Trend zu verzeichnen: Viele Städter kommen wieder zurück, richten sich im Haus der Eltern ein oder planen einen Neubau.
Sorgen mache er sich trotzdem darüber, erzählt Peczulat, daß in Gerterode zu wenig Kinder geboren werden. Im letzten Jahr habe man gerade einen neuen Erdenbürger zu verzeichnen gehabt, fünf Einwohner starben. Trotzdem könne sich die Gemeinde den kommunalen Kindergarten noch leisten. Insgesamt 19 Kinder werden dort derzeit betreut, vier werden dieses Jahr in die Schule kommen, drei Kinder wurden für den Kindergarten neu angemeldet.
Wie lange die Einrichtung noch tragbar ist, könne noch nicht gesagt werden. "Ein Dorf ohne Schule, Kindergarten und Verkaufsstelle ist ein toter Ort", gab Peczulat zu bedenken. Außer der Schule sei alles andere in Gerterode noch vorhanden, zudem organisierten sich die Bürger in 11 Vereinen.


Quelle: Keine Zeitangabe und Quelle bekannt

   
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