Der Bürgermeister legt besonderen Wert auf Naturschutz


Der größte Arbeitgeber in Gerterode ist die Gemeindeverwaltung selbst. Wie Bürgermeister Winfried Peczulat berichtete, hat die Gemeinde mittlerwele 19 Mitarbeiter in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) angestellt. "Und Aufgaben für weitere ABM-Kräfte haben wir in Hülle und Fülle", so der Bürgermeister.
So habe man gerade in der letzten Gemeindevertretersitzung festgelegt, wo welche Wanderwege um Gerterode entstehen oder in Ordnung gebracht werden sollen. Insgesamt können die Bürger in Zukunft etwa 50 Kilometer Wanderwege vorfinden, eingeschlossen die Streckenführung des Eichsfeldrundweges. Seit dem Herbst sind vier Frauen und zwei Männer in der Umgebung Gerterodes damit beschäftigt, diese Wege zu sanieren. So sollen im Gelände ein Grillplatz und auch kleine Hütten als Schutz vor plötzlichen Regenschauern entstehen. "Wahrscheinlich werden wir das, was wir uns in punkto Wanderwege vorgenommen haben, in diesem Jahr gar nicht mehr schaffen", schätzt Peczulat ein.
Eine weitere ABM-Gruppe nahm am Mittwoch die Tätigkeit auf und ist nun damit beschäftigt, den Spielplatz im Ort umzusetzen. Dieser befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Kirche - was sich bei den Gottesdiensten manchmal störend auswirkte, so der Bürgermeister. Deshalb habe die Gemeinde nun ein Grundstück mit der Kirche getauscht, wo der Spielplatz neu aufgebaut werden soll.
Augenmerk legt Winfried Peczulat auf den Naturschutz besonders auf die Erhaltung heimischer Vogelarten. Mit dem Pflanzen von Hecken und Wildobst-Bäumen wolle die Gemeinde dazu beitragen, daß den Vögeln ein Lebensraum geschaffen wird.
"Überall soll Ordnung herrschen, wildwachsende Sträucher werden nicht mehr als schön empfunden. Daß diese Ordnung jedoch keinen Platz mehr für die Tiere hat, daran denkt kaum einer", begründet er die geplanten Pflanzaktionen. Beispielsweise sollen entlang der Straße in Richtung Bernterode bald wilde Rosenhecken die Fahrbahn säumen.
Die Bewohner in Gerterode habe er schon dazu aufgerufen, Nistmöglichkeiten für die Vögel zu schaffen. Schließlich seien die Lieblingssitzplätze der gefiederten Freunde - die Oberleitungen - größtenteils aus dem Ortsbild verschwunden.

 

Quelle: Keine Zeitangabe und Quelle bekannt

   
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