Gerterode (Kreis Eichsfeld). Der Ort befindet sich am nördlichen Fuß des Dün. 380 Menschen leben hier. Die Kreisstraße 211 ist die Hauptader im Verkehrsfluss des Dorfes. Die Autobahn 38 führt nördlich vorüber. Der nächste Bahnhof ist bei Bernterode.

Nicht selten - vor allem wochentags - begegnen dem Besucher auf der Ortseingangsstraße mehr Tauben als Menschen. Die hier heimischen Vögel nutzen die Straße gern als Landeplatz und spazieren umher.

Wer einen Arzt braucht, findet gleich mehrere im sechs Kilometer entfernten Niederorschel, ebenso eine Apotheke.

Gerterodes Nachwuchs besucht die Kindergärten in Deuna oder Niederorschel. Die Schüler haben die gleichen Wege. Die Grundschüler werden in Deuna unterrichtet, die Regelschüler in Niederorschel. Bei den Gymnasien können sie zwischen Leinefelde und Worbis wählen.

Ein kleines Gasthaus gibt es im Ort. Wollen die Gerteröder mehr, als ihnen der Getränkeverkauf und die mobilen Verkaufswagen bieten können, dann fahren die meisten zum Einkaufen nach Niederorschel.

Auffallend ist, dass Gerterode sehr viele Vereine hat. Nicht nur Taubenzüchter. Aktiv sind auch Sportverein, Feuerwehr und die Volkssolidarität. Es wird Tennis gespielt, Kampfsport betrieben oder auch gewandert. Karneval feiern die Gerteröder in jeder fünften Jahreszeit. Und einen Kirchenchor haben sie auch.

Das Wappen des Dorfes trägt einen Eichenzweig (wegen der Eichenwälder), ein Kelchglas (erinnert an eine Glashütte, die einst hier bestanden hat) und ein Mühlrad, weil früher drei Mühlen zum Dorf gehörten.

Quelle: Jens Feuerriegel / 12.07.13 / TA

   
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