Stützmauer

(Bild: A. Neufing)

 

Die Stützmauer dient als Stütze für die Zufahrt zu den höher gelegenen Gebäuden. Sie wurde 1924 von einer Arbeitsloseninitiative aus Sandsteinen gebaut. In den 60er Jahren wurde sie wegen der Verbreiterung der Strasse wieder abgerissen und als Betonwand neu errichtet. Nachdem zahlreiche Risse im Beton existierten und die Stützmauer nicht mehr sehr ansehnlich war, wurde sie in den 90ern saniert.

 

Finnhütten

(Bilder: Gerhard Sommer)

In den 90ern wurden die beiden Finnhütten "Kuno" und "Adelheid" im Hüttengrund gebaut . Dieser Platz eignet sich hervorragend zum Päuschen machen beim Wandern, Feste feiern und vor allem auch Ski und Schlitten fahren im Winter (auf Grund der Berge). Ist wohl deshalb das Lied "Im Hüttengrund, im Hüttengrund, da ist es so entzückend..." entstanden? Wer wissen will wie es weiter geht, der muß nach Gerterode kommen :-)

Rund um Gerterode befinden sich weitere Finnhütten, die zum Ausruhen einladen, zum Beispiel im Jägersloch.

 

Sportplatz

 

(Bild: A. Neufing)                                                    (Bild: Andreas Dietrich)

Im Wald befindet sich der Sportplatz. Dieser wurde 1947/48 gebaut und am 15.08.1948 mit einem Spiel gegen Bielen (Kreis Nordhausen) eingeweiht. Durch die idyllische Lage ist er Mittelpunkt beim Sportfest, welches jedes Jahr zu Pfingsten in Gerterode statt findet und bei anderen festlichen Gegebenheiten (z.Bsp. Karnevalsnachfeier, Maisprung ...).

Im Rahmen der Dorferneuerung wurde der Sportplatz 2015 mit einem Vordach und einem Duschcontainer ausgestattet.

 (Bild: Felix Schäfer) 

 

Friedhof

(Bild: A. Neufing)

1880 war der Friedhof bei der Kirche komplett belegt, so dass außerhalb des Ortes ein neuer angelegt wurde.

2011 bekam dieser ein neues Tor.

 

Zementwerk

 

(Bild: A. Neufing)                                                      (Bild: Andreas Dietrich)

Von vielen Stellen im Ort hat man einen Blick auf das Zementwerk Deuna. Inwieweit das sehenswürdig ist, sollte jeder selbst entscheiden. Doch es hat seit Jahren das Dorfbild von Gerterode geprägt und soll deswegen hier auch mit erwähnt werden.
Früher war Gerterode durch dieses Werk mit grauen Dächern bedeckt. Mittlerweile sind die meisten Dächer erneuert oder abgeplatzt, so dass die alte Farbe wieder erkennbar ist.

 

Dorffunk

Bis zur Wende gab es in Gerterode noch ein ganz besonderes Kommunikationssystem: den Dorffunk. Bürgermeister Rudi Drechsler hatte in den 60er-Jahren nicht nur die Dorffestspiele eingeführt, sondern auch Lautsprecher in den Straßen installieren lassen.

Wenn in den Straßen Musik ertönte, wußten die Bewohner, dass es wieder eine Durchsage gibt. "Achtung, Achtung, der Gemeinde ist Folgendes bekanntzugeben ...", ertönte dann die Stimme der Sekretärin des Bürgermeisters.

Über den Dorffunk wurden alle Neuigkeiten bekannt gegeben: dass der Viehzähler kommt, wann der Schornsteinfeger die Dächer besteigt oder welche Veranstaltungen geplant sind. Am Wahltag ertönte bereits morgens Kampfmusik, so dass keiner vergaß rechtzeitig den Stimmzettel abzugeben. Weiterhin wurde der Dorffunk benutzt um gefundene Sachen bekannt zu geben.

Der Dorffunk is längst Geschichte. Beim Verkabeln des Dorfes Anfang der 90er-Jahre fiel der Dorffunk der Moderne zum Opfer. Die Masten - an nahezu jedem dritten war ein Lautsprecher befestigt - kamen weg. Die Stromleitungen verlaufen seitdem unterirdisch.

   
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